Im Rahmen des Sonderhefts 1/2026 der Zeitschrift „Perspektiven der Wirtschaftspolitik“ (PWP) zum Thema „Geoökonomische Herausforderungen und ihre Folgen für die Europäische Union“ ist ab sofort ein neuer Beitrag von Prof. Richard Sturn „Geoökonomik – Geopolitik – Geo-Politische Ökonomik“ online verfügbar.
Prof. Richard Sturn liefert in seinem Beitrag eine interessante theoriegeschichtliche Einordnung der Geoökonomie und analysiert die Verbindung zwischen Geoökonomik, den Theorien der internationalen Beziehungen und der Geopolitik. Er argumentiert, dass die Verknüpfung dieser Bereiche heute besonders wichtig ist. Während einige geopolitische Paradigmen mit modernen ökonomischen Ansätzen harmonieren, stehen andere im Widerspruch dazu – und gerade diese dominieren aktuell. Die Weiterentwicklung ökonomiknaher Ansätze im Sinne einer Geo-politischen Ökonomik erscheint sowohl aus theoretischer Sicht als auch für praktische Problemlösungen vielversprechend. Prof. Richard Sturn verweist dabei auch auf Adam Smith, der bereits früh relevante Impulse für institutionelle Reformen gegeben hat.
Das Sonderheft widmet sich der Wiederkehr globaler Machtpolitik und einer Geopolitik, die zunehmend außenwirtschaftspolitische Instrumente zur Durchsetzung machtpolitischer Ziele einsetzt.
Die Beiträge reichen von der Theorie der Geoökonomik über die Rolle der EU, der WTO und Handelsabkommen bis hin zu Verteidigungsausgaben, Sanktionen und strategischen Engpässen.
Der Beitrag von Prof. Richard Sturn sowie das gesamte Heft sind ab sofort online verfügbar.